„Da stand Jesus auf, bedrohte den Wind und das Meer. Und der Wind legte sich, und es trat völlige Stille ein“ (Markus 4,39).
Ein wahrer Christ, der Selbstbeherrschung über seinen eigenen Willen besitzt, kann edel und glücklich leben und einen klaren, heiteren Himmel in seinem Geist genießen, selbst in den herausforderndsten Umständen. Wenn das Meer dieser Welt um ihn herum am aufgewühltesten und stürmischsten ist, bleibt er sicher, verankert im Hafen der süßen und vollständigen Unterwerfung unter den Willen Gottes. Im Einklang mit dem göttlichen Willen zu stehen bedeutet, Seine Gebote zu befolgen, denn durch sie offenbart sich Gottes Wille am deutlichsten.
Diese Seele, die mit dem Willen des Herrn übereinstimmt, lässt nicht zu, dass Ungerechtigkeiten und Misshandlungen dieses Lebens ihre Freude oder Zufriedenheit mindern. Wer Selbstbeherrschung über seinen eigenen Willen hat, wird weder von äußeren Zwängen erschüttert noch findet er innere Konflikte. Er lebt in Frieden, verankert in der Gewissheit, dass er gemäß Gottes Absichten wandelt, unabhängig von den Umständen um ihn herum.
Und wenn der Moment kommt, in dem Gott ihn aus diesem sterblichen Zustand ruft, findet er in sich die Kraft, sein Leben hinzugeben, nicht als etwas, das ihm entrissen wird, sondern als ein freiwilliges und ruhiges Opfer. Für diesen Christen sind Leben und Sterben gleichermaßen ein Akt der Anbetung, denn sein ganzes Leben wurde durch Gehorsam und Hingabe an den vollkommenen Willen des Vaters geformt. -Adaptiert von Dr. John Smith. Bis morgen, so der Herr will.
Betet mit mir: Lieber Gott, lehre mich, mit einem Herzen zu leben, das völlig Deinem Willen untergeordnet ist, damit ich Frieden und Freude finde, selbst in den heftigsten Stürmen. Möge ich lernen, meinen eigenen Willen zu beherrschen, ihn an Deine Gebote anzupassen und in der Gewissheit zu ruhen, dass ich im Hafen Deines Zwecks geborgen bin.
Mein Vater, heute bitte ich Dich, mir den Segen zu schenken, dass ich nicht von Ungerechtigkeiten oder Schwierigkeiten erschüttert werde, denen ich begegne. Möge ich in Harmonie mit Dir leben, inmitten äußerer Zwänge in Frieden bleiben und darauf vertrauen, dass ich, indem ich Dir gehorche, gemäß Deinen vollkommenen Plänen wandle.
O heiligster Gott, ich bete Dich an und lobe Dich für den Frieden und die Kraft, die aus einem Herzen kommen, das Deinem Willen übergeben ist. Danke, dass Du mein Anker und meine Zuflucht bist und mich auf jedem Schritt dieser irdischen Reise leitest. Dein geliebter Sohn ist mein ewiger Fürst und Retter. Dein mächtiges Gesetz versagt nie, mich auf dem Weg zu führen, der zu Dir führt. Ich kann nicht aufhören, über Deine wunderbaren Gebote nachzudenken. Ich bete im kostbaren Namen Jesu, Amen.
























